KRAYER KRÖNER
& STIEF

TESTAMENTVOLLSTRECKUNG

KRAYER KRÖNER
& STIEF

TESTAMENTS-
VOLLSTRECKUNG

Mit der Testamentsvollstreckung biete das deutsche Recht ein interessantes, vielfältig einsetzbares und mitunter äußerst nützliches Instrument. Neben der Möglichkeit der Einflussnahme auf das Nachlassgeschehen nach dem eigenen Tod kommen weitere mögliche Gründe für die Anordnung einer Testamentsvollstreckung in Betracht.

Zum Beispiel Minderjährigenschutz
Immer wieder kommt es vor, dass Eltern mit ihrem Vermögen minderjährige Kinder absichern wollen. In diesem Fall reicht es jedoch nicht aus, die Kinder als Erben einzusetzen. Um das Erbe vor dem Zugriff des gesetzlichen Vertreters zu schützen, kann der Erblasser Testamentsvollstreckung anordnen.

Schutz Behinderter
Wenn ein Behinderter, der in einem Heim lebt, eine Erbschaft erhält, droht in der Regel der „sozialhilferechtliche Rückgriff“, manchmal auch dann, wenn das Vermögen unzureichend ist. Der Sozialhilfeträger, der die Kosten für die Pflege und Unterbringung trägt, kann im Zweifel die Liquidierung des gesamten Erbes oder eines erheblichen Teils davon zur Bezahlung dieser Leistungen fordern. Die Anordnung einer Testamentsvollstreckung kann in begründeten Fällen die baldige Aufzehrung des empfangenen Vermögens verhindern, da der Nachlass des Behinderten dann vor einem Zugriff etwaiger Gläubiger, und damit auch des Sozialhilfeträgers (teilweise oder insgesamt) geschützt ist.

Schutz des Erben vor seinen eigenen Gläubigern
Kinder vermögender Eltern haben manchmal Schulden oder führen einen Lebenswandel, der Schulden heraufbeschwört. Die Testamentsvollstreckung bietet eine effektive Möglichkeit, den Zugriff von Gläubigern des Erben auf den Nachlass abzuwehren. Denn das der Testamentsvollstreckung unterliegende Vermögen ist ein Sondervermögen, das für die Verbindlichkeiten des Erben nicht haftet, aber nur dann, wenn eine Testamentsvollstreckung angeordnet und sinnvoll ausgestaltet ist.

Friedensstiftung
Entsteht durch den Todesfall eine Erbengemeinschaft, können die Erben den Nachlass nur gemeinschaftlich verwalten. Bei wichtigen Entscheidungen gilt dann das Prinzip der Einstimmigkeit. Schon unter Freunden ist Einstimmigkeit oftmals nicht zu erzielen. Eine „Schicksalsgemeinschaft“, wie es die Erbengemeinschaft in mehrfachem Wortsinne ist, streitet häufig bereits um unbedeutende Dinge. Eine Testamentsvollstreckung schafft Abhilfe.
Beim Testamentsvollstrecker laufen die Fäden in einer Person zusammen. Er ist zur Objektivität und Neutralität verpflichtet und häufig kann er als „Außenstehender“ auch bei aufkommendem Streit oder zwischen den Fronten vermitteln. Vorschläge eines Testamentsvollstreckers finden eher die Zustimmung aller Beteiligten als die Wunschvorstellungen von verfeindeten Familienmitgliedern, die miteinander nicht mehr reden können.
Nutzen Sie die außerordentlichen Möglichkeiten des deutschen Erbrechts zur Gestaltung Ihres Willens aus. Hierfür benötigen Sie qualifizierte Beratung in rechtlicher, steuerlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. RA Dr. Matthias Krayer ist zertifizierter Testamentsvollstrecker (european business school – ebs) und Fachanwalt für Steuerrecht.

Bitte beachten Sie, dass sich unser Büro nicht mehr in Rodgau, sondern in Seligenstadt befindet. Wir besuchen Sie auf Wunsch im gesamten Rhein-Main-Gebiet und beraten Sie bundesweit telefonisch.

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