KRAYER KRÖNER
& STIEF

VERMÄCHTNIS

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& STIEF

VERMÄCHTNIS

Eine Erbeinsetzung auf einen bestimmten Gegenstand gibt es im deutschen Erbrecht nicht. Ein Testament mit dem Inhalt, dass der Sohn das Geld, die Tochter das Wohnhaus erhält, ist damit fehlerhaft, wenngleich „beliebt“ in Laienkreisen.
Richtigerweise wird der Erbe alleine oder gemeinschaftlich mit anderen Erben aus dem gesamten Nachlass berechtigt und verpflichtet.

Wenn Sie dann einer Person – die auch Erbe sein kann – einen konkreten Gegenstand zuwenden wollen, dann setzen Sie zugunsten dieser Person ein sog. Vermächtnis aus. Die Person – der Vermächtnisnehmer – kann dann von dem oder den Erben die Herausgabe dieses Vermächtnisgegenstandes verlangen.

Etwas anderes ist es, wenn Sie beispielsweise Ihre beiden Kinder zu Erben zu jeweils ½ einsetzen wollen, aber gewünscht ist, dass der Sohn das Geld und die Tochter das Wohnhaus erhält. Dann können Sie Ihrem Sohn das Geld und Ihrer Tochter das Haus als Vorausvermächtnis zuwenden. Dann müssen sich beide dieses Vorausvermächtnis nicht auf den Erbteil anrechnen lassen. Oder Sie ordnen eine Teilungsanordnung an. Dann erfolgt eine Anrechnung. Denken Sie daran, dass es in der Zwischenzeit ab Testierung bis Tod erhebliche Änderungen in der Vermögenssituation geben kann. Das ist im Testament zu berücksichtigen.

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Die Gestaltungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Einsetzung eines Vermächtnisses sind nahezu unbegrenzt.

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